Monat 10
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Braun MX 2050 Testbericht (Modell nicht mehr verfügbar)

Sven Hauberg, Oktober 25, 2014

Mit der Serie Multiquick 5 bietet der deutsche Hersteller Braun günstige Küchengeräte an. Der einzige Standmixer der Serie ist der in schwarz und weiß erhältliche MX 2050. Uns hat der MX 2050 nicht nur mit seinem außergewöhnlichen Design überzeugen können, sondern auch mit einer sehr guten Mixleistung.

Mixer für unter 100 Euro gibt es viele auf dem Markt. Sie richten sich – wie auch der MX 2050 – vor allem an Gelegenheitsanwender, die hin und wieder einen Mixer benötigen, um einfache Aufgaben zu erledigen. Viel kann man von solchen günstigen Geräten nicht erwarten, im Alltag aber sollten sie bestehen. Und genau das tut der Braun.

Das Design des Braun MX 2050: Viel Plastik, dennoch schick

Design/Verarbeitung

Die Basis des MX 2050 besteht aus schwarzem Kunststoff, auch der Geschwindigkeitsregler ist aus Plastik. Zwar ist das alles gut verarbeitet, richtig hochwertig sieht es aber nicht aus und fasst sich auch nicht so an.

Richtig gut gefällt uns hingegen der Mixbehälter – anders als bei den meisten Mixern ist er nicht rund, sondern dreieckig gestaltet. Er fast 1,7 Liter und ist aus dickem Glas gefertigt. Der Deckel des Behälters sitzt fest auf, auch der kleine Messbecher in der Mitte des Deckels lässt sich dank eines guten Drehmechanismus fest verankern.

Ausstattung/Funktionen

Der MX 2050 besitzt fünf Geschwindigkeitsstufen – mehr als jeder andere von uns getestet Mixer in dieser Preisklasse. So bietet etwa der vergleichbare Severin SM 3718 nur zwei Stufen. Der Mixer von Braun verfügt  außerdem über eine Impuls-Funktion: dreht man den Geschwindigkeitsregler nach links, arbeitet der Mixer auf höchster Stufe, bis man den Regler wieder loslässt. Zubehör liegt dem MX 2050 nicht bei.

Der Standmixer verfügt über 5 Geschwindigkeitsstufen

Mixleistung

Mit einer Leistung von 525 Watt besitzt der MX 2050 zwar nicht so viel Power wie etwa der vergleichbare Grundig SM 7280 (600 Watt), dafür weiß er seine Kraft gekonnt einzusetzen: alle Aufgaben, die wir in unserem Praxistest mit dem MX 2050 durchgeführt haben, hat er mit Bravour bewältigt.

Zunächst haben wir einen Smoothie aus frischem Obst und Beeren zubereitet. Der MX 2050 hat alle Zutaten anstandslos zerkleinert, nichts blieb am Boden des Mixbehälters zurück. Dazu hätten wir nicht einmal Flüssigkeit hinzufügen müssen. Als wir dann aber etwas Milch zum Verfeinern hinzugegeben haben, hat der Mixer etwas zu Spritzen angefangen, aber das hielt sich noch in einem akzeptablen Rahmen.

Auch Crushed Ice haben wir problemlos herstellen können. Dank Impuls-Funktion und starker Mixleistung haben wir in kurzer Zeit eine große Menge zubereiten können. Auch ein Dutzend Eiswürfel zerkleinert der MX 2050 mühelos gleichzeitig, während andere vergleichbare Mixer schon bei geringeren Mengen kapitulierten. Ebenso leicht ging das Mahlen von Mandeln und Nüssen.

Zuletzt haben wir mit dem Mixer von Braun eine Kürbissuppe zubereitet. Auch hier hat uns der MX 2050 nicht enttäuscht und alle Zutaten gleichmäßig zerkleinert und keine Stückchen zurück gelassen. Hervorragend!

Einige Nutzer des MX 2050 berichten im Internet, der Mixer würde einen starken Geruch entwickeln, sobald man ihn betreibt. Andere schreiben, die Abdichtung sei schlecht verarbeitet, so dass Flüssigkeit hindurch dringen könne. Bei unserem Testgerät konnten wir allerdings keines dieser Probleme feststellen.

Handhabung und Reinigung

Nichts ist leichter als die Handhabung des MX 2050. Der Mixbehälter lässt sich kinderleicht auf die Basis aufsetzen, auch die Reinigung macht keinerlei Probleme. Zur kurzen Zwischenreinigung kann der Glasbehälter mit Wasser und etwas Spülmittel gefüllt werden und der Mixer kurz auf höchster Stufe betrieben werden – fertig.

Die Messer des Braun MX 2050

Zur gründlicheren Reinigung empfiehlt es sich aber, den Messerblock vom Mixbehälter zu entfernen: das geschieht ganz einfach, indem man den Gewindering vom Glasbehälter abschraubt und so die Messer entfernt. Die meisten anderen Hersteller machen das Auseinandernehmen des Mixers nicht so leicht wie der Braun. Laut Hersteller sind alle abnehmbaren Teile des MX 2050 – also auch der Messerblock – spülmaschinengeeignet.

Unser Fazit

Wir haben viele Mixer in der Preisklasse unter 100 Euro getestet. Richtig schlecht war keines der Geräte, die meisten aber haben eine nur mittelklassige Leistung geboten. Anders der MX 2050 Multiquick 5 von Braun. Dieser Mixer konnte uns auf ganzer Linie überzeugen. Natürlich kann er es nicht mit einem doppelt so teuren Gerät aufnehmen, für einen Mixer in seiner Preisklasse aber ist er spitze.

Begeistert haben uns die kinderleichte Handhabung, das ungewöhnliche dreieckige Design des Mixbehälters und vor allem die sehr gute Mixleistung. Smoothies, Crushed Ice, Gemüsesuppe, gemahlene Mandeln: all das haben wir mit dem MX 2050 von Braun problemlos und in guter Qualität herstellen können. Unter den günstigen Standmixern ist der MX 2050 unsere Empfehlung!

Testnote: 
Gut (1,6)

Positiv:
+ sehr gute Mixleistung
+ einfache Handhabung
+ 5 Geschwindigkeitsstufen

Negativ:
– Korpus aus Kunststoff

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