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Omniblend V Testbericht

Sven Hauberg, 23. März 2015
Endnote 1,4 Sehr gut
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Grüne Smoothies liegen im Trend – doch um die gesunden Fitmacher zuzubereiten, braucht man einen Mixer, der genug Power besitzt, um das Gemüse samt Kernen und anderer Bestandteile zu zerkleinern und aufzuschließen. Nur wenige Mixer besitzen hierfür ausreichend Kraft – der Omniblend V ist eine der wenigen Ausnahmen.

(529 Rezensionen)

POSITIV

  • + überragende Mixleistung

  • + reichlich Zubehör

  • + hervorragende Verarbeitung


Negativ

  • - Messerblock nicht abnehmbar
  • - sehr laut


Fast 300 Euro kostet der Omniblend V – das ist fünfmal so viel, wie für einen günstigen Mixer zu zahlen ist. Damit ist der Omniblend das teuerste von uns getestete Gerät. Ob der Mixer seinem Namen, der so viel bedeutet wie „alles mixen“, gerecht wird, haben wir in unserem Praxistest überprüft.

Design/Verarbeitung

Auf den ersten Blick sieht man dem Omniblend seinen hohen Preis nicht an, denn sowohl Basis als auch Mixbehälter bestehen aus Kunststoff. Edelstahl beziehungsweise Glas sucht man hier vergebens. Auch das Design ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Dennoch ist der Omniblend ein äußerst hochwertig verarbeitetes Gerät: Die Basis ist stabil, sehr schwer und steht fest und sicher. Der Mixbehälter ist robust und sogar frei von dem umstrittenen Stoff BPA. Er fasst 2 Liter und hat einen sicher sitzenden Deckel aus hartem Gummi.

Nicht unbedingt schick, dafür stabil und hochwertig verarbeitet

Ausstattung/Funktionen

Von einem professionellen Gerät wie dem Omniblend kann man einiges an Funktionen und Zubehör erwarten, und in diesem Punkt hat uns der Mixer auch nicht enttäuscht. Neben einem kleinen Messbecher liegt dem Omniblend noch ein stabiler Stößel bei, der von oben durch den Deckel in den Mixer eingeführt werden kann, um Zutaten, falls nötig, in Richtung Messer zu schieben. Außerdem im Lieferumfang: ein Rezeptbuch für grüne Smoothies sowie ein Nussmilchbeutel.

Die Bedienoberfläche des Omniblend V

Der Omniblend besitzt drei Geschwindigkeitsstufen: 13.300, 26.600 und 38.000 Umdrehungen pro Minute. Diese können jeweils durch Drücken der entsprechenden Taste ein- und wieder ausgeschaltet werden. Alternativ kann der Mixer für jeweils 35, 60 oder 90 Sekunden betrieben werden. Er beginnt dabei mit der niedrigsten Geschwindigkeit und wird dann immer schneller, bis er sich nach der gewählten Zeit wieder abschaltet. Schließlich verfügt der Omniblend noch über eine Impuls-Funktion.

Mixleistung

In Punkto Mixleistung kann kaum ein anderes Gerät dem Omniblend V das Wasser reichen. Der Mixer zerkleinert so ziemlich alles, das ihm zwischen die Schneiden gerät. Dafür sorgen 3 PS Leistung, also rund 2.200 Watt. In unserem Praxistest haben wir zuerst einen ‚normalen‘ Smoothie aus Obst und Beeren zubereitet. In Sekundenschnelle waren alle Zutaten zerkleinert, einige Momente später dann zu einem cremigen Smoothie verarbeitet. Der Omniblend hat dabei alle Zutaten gleich gut verarbeitet, nichts ist an den Wänden haften geblieben oder von den scharfen Klingen verschont worden.

Als nächstes haben wir Crushed Ice zubereitet. Hierfür haben wir die Impuls-Funktion genutzt, die das Eis bei höchster Drehgeschwindigkeit der Messer perfekt zerkleinert hat. Einziger Haken dabei: bei Maximalgeschwindigkeit wird der Omniblend V extrem laut.

Dann haben wir einen grünen Smoothie hergestellt, sozusagen die Königsklasse unter den Mixgetränken. Denn um alle Zutaten zu verarbeiten – Obst, Beeren, Pflanzengrün, Kerne und Samen – braucht ein Mixer enorme Kraft, schließlich sollen die Zellwände der Pflanzenzellen aufgebrochen werden, um die wertvollen Inhaltsstoffe freizusetzen. Für den Omniblend mit seinen 38.000 Umdrehungen/Minute kein Problem! Er hat in unserem Praxistest Obst samt Kernen verarbeitet und so konnten wir, zusammen mit Gemüse wie Spinat oder Sellerie sowie Samen, leckere und vor allem gesunde grüne Smoothies zubereiten.

Der Omniblend V besitzt sechs Schneiden, von denen zwei nach unten gerichtet sind. So entgehen den Messern auch kleine Zutaten nicht, wie etwa Nüsse oder Mandeln, die der Mixer zuverlässig mahlt, auch wenn sie dabei etwas zu stark durch den Mixbehälter wirbeln. Denn mit seinem großen Mixbecher eignet sich der Omniblend vor allem für größere Mengen an Zutaten.

Handhabung/Reinigung

Das Aufsetzen und Abnehmen des Mixbehälters auf den Motorblock funktioniert problemlos. Auch die Selbstreinigung des Mixers klappt gut: Einfach etwas Wasser und Spülmittel in den Mixbehälter, kurz auf hoher Stufe laufen lassen, fertig. Leider ist es aber nicht möglich, den Messerblock vom Behälter zu entfernen. Eine gründliche Reinigung ist also nur möglich, indem man mit einer Spülbürste versucht, zwischen die Schneiden des Messerblocks zu gelangen, was in der Regel aber auch gut funktioniert.

Unser Fazit

Wer nur hin und wieder einen herkömmlichen Smoothie aus Obst herstellen, etwas Eis zerkleinern oder eine Gemüsesuppe zubereiten möchte, braucht keinen Mixer für fast 300 Euro. Diese Aufgaben bewältigen auch günstigere Geräte – wie etwa der WMF Kult pro – ebenso gut. Der Omniblend V zeigt seine Stärken vor allem beim Bereiten von grünen Smoothies. Mit seiner enormen Leistung verfügt er über genug Kraft, um auch Kerne spielend zu zermahlen und Pflanzenzellen aufzubrechen.

Durch seine robuste Bauweise eignet er sich auch für den Dauereinsatz, etwa in professionellen Küchen, denn stabile Bauteile sorgen für ein langes Leben des Mixers. Mit 2 Litern hat der Mixbehälter des Omniblend außerdem eine sehr hohe Kapazität – ideal für alle, die auch einmal größere Mengen zubereiten möchten. Der Omniblend V ist nicht billig – aber dennoch unsere absolute Kaufempfehlung unter den Oberklassemixern.

(529 Rezensionen)

POSITIV

  • + überragende Mixleistung

  • + reichlich Zubehör

  • + hervorragende Verarbeitung


Negativ

  • - Messerblock nicht abnehmbar
  • - sehr laut


Preisvergleich

Endnote 1,4 Sehr gut

Testergebnis

Wie wir bewerten?
  • Mixleistung
    1.0
     
  • Ausstattung/Zubehör
    1.0
     
  • Handhabung
    1.0
     
  • Funktionen
    2.0
     
  • Reinigung
    3.0
     
  • Design/Verarbeitung
    1.5
     
RATGEBER

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