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Philips HR2876 Testbericht

Sven Hauberg, 13. Februar 2015
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Auf den ersten Blick ähnelt der HR2876 von Philips dem HR2870/50 – beide Mixer sind sehr kompakt, relativ günstig und kommen mit allerlei Zubehör. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich: der HR2876 hat ein leicht verändertes Bedienkonzept – und wirkt hochwertiger verarbeitet. Wir haben uns das rund 60,- Euro teure Gerät genauer angesehen und auf Herz und Nieren getestet.

(119 Rezensionen)

POSITIV

  • + umfangreiches Zubehör
  • 
+ einfache Handhabung und Reinigung

Negativ

  • 
- wenig hochwertige Materialien
  • 
- Mixleistung nur unterdurchschnittlich

Schon der Preis des HR2876 verrät, dass es sich bei dem Mixer nicht um ein Küchengerät für Profis handelt. Wer regelmäßig große Mengen mit dem Mixer kocht, wird mit dem kleinen Gerät von Philips wenig anfangen können. Für alle, die aber nur hin und wieder kleine Portionen mixen oder einen Shake zubereiten möchten, ist der HR2876 perfekt – nicht zuletzt dank seines umfangreichen Zubehörs.

Design/Verarbeitung

Zwar bestehen auch beim HR2876 sowohl die Mixbehälter als auch der Korpus aus Kunststoff, aber vor allem der Messerblock sieht dank Applikationen im Chrom-Stil recht hochwertig aus. Auch wiegt der Messerblock genug, um einen stabilen und sicheren Stand zu gewährleisten.

Das Design des HR2876

Ausstattung/Funktionen

Zunächst fällt eines auf: der HR2876 geizt mit Funktionen. Der Mixer besitzt nur ein einziges Bedienelement, folglich gibt es auch weder vorprogrammierte Mixmodi noch verschiedene Mixgeschwindigkeiten. Auch muss der Knopf während des Mixvorgangs ständig gedrückt gehalten werden. Sonderlich nutzerfreundlich ist das nicht. Was dem HR2876 an Funktionen fehlt, macht er aber mit seinem reichlichen Zubehör wieder wett. Denn zusätzlich zum normalen Mixbehälter (er bietet eine Kapazität von 600ml) werden noch ein Zerkleinerer (für bis zu 350ml) und eine Trinkflasche (600ml Kapazität) mitgeliefert. Beide können direkt auf den Mixer aufgesetzt werden. Das ist vor allem bei der Trinkflasche äußerst praktisch. Mit ihr können etwa Smoothies oder Milchshakes gemixt werden, anschließend kann die Flasche direkt mitgenommen werden.

Mixleistung

Viel kann man von einem solch kleinen und günstigen Mixer natürlich nicht erwarten, zumal er eine Leistung von lediglich 350 Watt bietet, die sich noch dazu nicht einmal dosieren lässt. Dennoch waren wir von den Mixergebnissen, die der Philips HR2876 bietet, positiv überrascht.

Um das Gerät zu testen, haben wir zunächst einen Smoothie gemacht – hierfür haben wir den normalen Mixbehälter verwendet und ihn mit frischem Obst, gefrorenen Früchten und Saft gefüllt. Der Behälter bietet Platz für eine Portion Smoothie – mehr nicht. Dafür wurden alle Zutaten aber perfekt zerkleinert, so dass wir – auch ohne dafür einen speziellen Smoothie-Modus zu benötigen, wie ihn teurere Geräte bieten – einen perfekten Smoothie zubereiten konnten. Im selben Mixbehälter haben wir anschließend Crushed Ice hergestellt.

Trotz der geringen Power des Mixers war selbst das kein Problem, aus bis zu 8 Eiswürfeln hat der HR2876 in Sekundenschnelle zerkleinertes Eis zum Kühlen von Drinks und Cocktails hergestellt. In der Trinkflasche haben wir danach einen Proteinshake zubereitet – kein Problem für den Mixer und die perfekte Lösung, um den Shake anschließend direkt in der Flasche mit ins Fitnessstudio zu nehmen! Schließlich haben wir im Zerkleinerer Nüsse und Mandeln gemahlen sowie Zwiebeln zerkleinert. Hierfür liegt dem HR2876 ein zusätzlicher Messerbock mit zwei Schneiden bei. Auch diese letzte Aufgabe hat der Mixer von Philips mit Bravour bestanden. Lediglich bei härteren Jobs – etwa dem Zerkleinern von Karotten und beim Herstellen von grünen Smoothies – stieß der Mixer schnell an seine Grenzen. Hierfür eignet sich das Gerät leider kaum.

Handhabung/Reinigung

Obwohl das Zubehör des Philips HR2876 anfangs etwas unübersichtlich scheint, ist die Handhabung der drei Mixbecher und der zwei Schneidblöcke nach einem kurzen Blick in die Bedienungsanleitung doch relativ einfach zu bewerkstelligen. Alle Teile lassen sich außerdem kinderleicht zusammensetzen und wieder auseinandernehmen. Ebenso unkompliziert ist das Reinigen der Einzelteile, zumal alle – mit Ausnahme des Messerblocks – nicht nur von Hand, sondern auch in der Spülmaschine gereinigt werden können.

Die Handhabung ist leicht zu bewerkstelligen

Unser Fazit

Mit einem Preis von rund 60,- Euro ist der HR2876 etwas teurer als der vergleichbare HR2870/50. In den meisten Punkten – wie etwa Mixleistung oder Handhabung – unterscheiden sich die beiden Geräte kaum bis gar nicht. Der HR2876 gefällt uns aber nicht nur optisch besser, auch die mitgelieferte Trinkflasche finden wir eine äußerst praktische Ergänzung. Verglichen mit größeren – und letztendlich kaum teureren Mixern – wie etwa dem Braun MX2050 oder dem AEG Perfectmix SB175 kann der Philips HR2876 allerdings vor allem in Punkto Mixleistung nicht mithalten, hierfür fehlt ihm einfach die nötige Power. Auch die geringen Füllhöhen der Mixbehälter dürften manch einen stören. Aber vor allem für Single-Haushalte eignet sich der HR2876 perfekt, denn hier reichen meist kleine Portionen und es soll anschließend nicht viel gereinigt werden müssen. Der HR2876 ist also das perfekte Gerät, wenn es mal schnell gehen muss und wenn keine allzu anspruchsvollen Aufgaben anstehen. Einen großen, vollwertigen Mixer kann der HR2876 allerdings nicht ersetzen.

(119 Rezensionen)

POSITIV

  • + umfangreiches Zubehör
  • 
+ einfache Handhabung und Reinigung

Negativ

  • 
- wenig hochwertige Materialien
  • 
- Mixleistung nur unterdurchschnittlich

Preisvergleich

Endnote 2,8 Befriedigend

Testergebnis

Wie wir bewerten?
  • Mixleistung
    3.5
     
  • Ausstattung/Zubehör
    1.0
     
  • Handhabung
    1.0
     
  • Reinigung
    1.0
     
  • Design/Verarbeitung
    2.5
     
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